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Jetzt zum Girokonto ohne Gehaltseingang wechseln!

euroJeder Mensch braucht ein Girokonto, um in der heutigen zivilisierten Welt bestehen zu können. Die Banken wissen das und bitten daher die Menschen, wo immer möglich, zur Kasse. Gab es bisher noch eine erkleckliche Anzahl Geldinstitute, die kostenlose Girokonten anboten, wird sich das in absehbarer Zeit deutlich ändern. Und zwar deshalb, weil die Banken nicht mehr mit Zinsen am Markt Geld verdienen können. Das jahrhundertealte Geschäftsmodell, das Geld Geld verdient, funktioniert nicht mehr, seitdem in den USA und Europa die Zinsen auf nahe null gesenkt wurden. Zinsen sind der Motor des Kapitalismus. Wenn keine Zinsen, dann steht der Motor. Über kurz oder lang werden Geldinstitute deshalb entweder in Konkurs gehen (sofern der Staat sie lässt) oder drastisch ihre anderen Einnahmequellen aktivieren müssen. Eine solche Einnahmequelle ist das Girokonto. Ein Gehaltskonto ist für die Banken kostengünstig zu führen, denn heutzutage läuft alles nur noch über Computer. Deshalb haben sich manche Banken in der Vergangenheit geleistet, solche Konten kostenlos anzubieten. Jedenfalls dann, wenn ein regelmäßiger Geldeingang auf dem Konto vorhanden ist. Der Grund dafür ist, dass, wenn das Konto regelmäßig monatlich im Haben ist, (also ein Guthaben aufweist) das Geldinstitut mit diesem Geld arbeiten kann, beispielsweise Kredite ausreichen.

Dazu muss man wissen, dass nur 2 % der auf Papier bei den Banken in Europa existierenden Geldsummen in tatsächlicher Währung vorhanden sind. Der Rest sind lediglich Buchungsposten.

Eine Bank lebt vom Buchungsverkehr

dollarBanken sind generell daran interessiert, dass auf Konten möglichst viele Buchungen stattfinden. Denn jede Buchung, jede Überweisung oder Lastschrift, bedeutet für die Bank Aufwand, den sie sich von der jeweiligen Partnerbank bezahlen lässt. Deshalb kann sie an einem Girokonto, das regelmäßig be- und entlastet wird, verdienen und damit ihre Kosten decken. Fällt diese Einnahmequelle weg, weil eben ein kostenloses Girokonto ohne Mindesteingang vorhanden ist, muss sie die Kosten anderweitig erwirtschaften. Aus diesem Grund wird ein Konto künftig nur noch dann erhältlich sein, wenn der Kunde beim selben Geldinstitut andere Finanzprodukte hat, mit denen die Bank Erträge erzielen kann. Vorreiter auf dem Gebiet des kostenlosen Girokontos waren und sind die Onlinebanken. Diese auch als Direktbanken bezeichneten Geldhäuser haben keine Filialen, somit deutlich weniger Personal-, Miet-, Versicherungs-, Transport- und Logistikkosten. Sie können sich daher leisten, ihre sowieso vorhandene EDV dafür zu nutzen, diese selbsttätig Konten führen zu lassen. Selbst dann, wenn ein Girokonto ohne Gehaltseingang ist, fallen dort doch ab und zu Buchungen an. Und ab und zu eine kleine Einnahme bei der Durchführung dieser Buchungen ist besser als gar keine Einnahme. Zumal die Infrastruktur der Bank sowieso vorhanden ist und ein wenig Ertrag bringendes Gehaltskonto eben doch ein wenig Ertrag bringt.

Gezielt nach Konto ohne Mindesteingang suchen

Ein kostenloses Gehaltskonto lässt sich am besten über das Internet finden. Hier bieten die einschlägigen Vergleichsportale genügend Informationen, um, nach Eingabe der eigenen Kriterien, das richtige Geldinstitut zu finden. Allerdings ist es wichtig, die richtigen Kriterien bei der Suche zu finden. Es genügt nicht allein die Suche nach einem Gehaltskonto. Es müssen stets auch die allgemeinen Geschäftsbedingungen der präferierten Bank penibel danach überprüft werden, inwieweit versteckte Kosten vorhanden sind. So gibt es durchaus Institute, die ein gratis Girokonto anbieten, dies aber nur auf den ersten Blick. Wer sich die Mühe des genaueren Hinsehens macht findet dann plötzlich, dass die Kontoabfrage am Kontoauszugdrucker Geld kostet. Oder dass die Hotline der Bank kostenpflichtig ist. Die Zusendung von Kontoauszügen, eine gesetzliche Verpflichtung der Banken, kostet mit einem Mal neben dem Porto auch noch Gebühr. So wird ganz schnell aus einem Konto ein teures Vergnügen. Damit die Banken überleben können, wenn sie ein Konto ohne einen regelmäßigen Gehaltseinganges anbieten, gehen sie immer mehr dazu über, weitere Finanzprodukte beim Abschluss eines solchen Kontos zu anzubieten. Das kann sogar soweit gehen, dass ohne den Abschluss etwa einer Unfallversicherung die Einrichtung eines Gehaltskontos abgelehnt wird.

Guthabenkonto

Es gibt mittlerweile ein juristisch verbrieftes Recht auf ein Konto. Jede geschäftsfähige Person muss von einem Geldinstitut ein Girokonto erhalten. Denn dieses ist beispielsweise Voraussetzung, einen Arbeitsplatz zu bekommen. Deshalb werden von den Geldinstituten, mehr oder weniger gezwungen, Guthabenkonten angeboten. Sie funktionieren auch ohne regelmäßigen Gehaltseingang. Der Kunde erhält keinen Dispo, sodass der Bank kein Schaden entstehen kann.

Das passende Girokonto

Bei der Wahl des passenden Kontos muss man vorher bestimmen, welche Bedürfnisse man an dieses Konto stellt. Unterschiedliche Typen von Konten bringen immer bestimmte Voraussetzungen seitens der Direktbank mit, die man erfüllen muss. Welches Girokonto zu einem passt kann man auf dieser Website sehr gut herausfinden. Hier hat man alle relevanten Girokonten im Überblick mit all den Vor und Nachteilen.

Girokonto ohne Mindesteingang am 8. August 2016 ist bewertet mit 4.8 of 5