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Das Aktiendepot für Turbulenzen fit machen

Dass es an den Aktienmärkten nicht immer nur bergauf geht, konnten Anleger in diesem Jahr bereits erfahren, als es im Februar zu kräftigen Kurskorrekturen kam. Einige Kritiker gehen sogar noch weiter und sagen, dass viele Unternehmensanteile an der Börse derzeit überbewertet sind und mit weiteren Korrekturen zu rechnen sei. In der Tat ist schon seit einigen Jahren sehr viel Liquidität im Markt. Festverzinsliche Anlagen wie Tages- oder Festgeld bringen angesichts der Politik des lockeren Geldes der EZB so gut wie keine Zinsen. Ein Großteil des Geldes fließt somit an die Börsen, wovon zuvorderst auch der Aktienmarkt profitiert und den Titeln teils astronomische Höhenflüge beschert. Die große Frage für viele Anleger ist also, wie sie ihr Portfolio fit für Turbulenzen machen können.

 

Auf werthaltige Unternehmen setzen

Am sichersten fahren immer noch Anleger, die sich der alten Börsenweisheit bedienen und in Unternehmen investieren, deren Produkte oder Dienstleitungen tatsächlich „physisch“ existieren und die in stabilen und wachsenden Märkten agieren. Selbst wenn es einmal mit dem gesamten Markt bergab gehen sollte, kommt der Kurs solcher „Tanker“ in der Regel wieder schnell auf die Beine. Voraussetzung ist natürlich immer, dass es keine gravierenden Fehlentscheidungen gibt, etwa wie bei Thyssen Krupp vor einigen Jahren, die einige Milliarden in Südamerika in den Sand gesetzt haben und nur unter größten Verlusten wieder aus dem Abenteuer heraus kamen. Wichtig ist auch, dass die Unternehmen in einem stabilen rechtlichen Rahmen agieren. Politische Entscheidungen wie der beschlossene Atomausstieg vor einigen Jahren hatten die sonst glänzenden Geschäfte der Energieversorger mit einem Schlag belastet, was sich natürlich auf so gut wie alle Unternehmen der Branche mit einer Zäsur ausgewirkt hatte. Für eine bevorstehende Krise sollten Anleger also jede einzelne Aktie im Portfolio dergestalt überprüfen, dass sie sich als Erstes fragen, wie das Unternehmen mit seinen Produkten durch eine Krise kommen würde. Tipps für Aktien mit Potential sowie die besten Online-Broker gibt es beispielsweise auf https://www.onlinebroker.net/.

 

Diversifikation bleibt das A und O

Ein der wichtigsten Grundregeln für Aktienanleger bleibt die Diversifikation. Das heißt vor allem, dass nicht nur auf ein Unternehmen oder Unternehmen aus einer Branche gesetzt werden soll. Ein gesunder Branchenmix kann negative Ausschläge einzelner Aktientitel auffangen. Das sich alle Aktien auf einmal dauerhaft abwärts bewegen ist eher unwahrscheinlich. Wer beispielsweise in Aktienfonds investiert, holt sich in der Regel schon einmal einen gewissen Grad an Diversifikation ins Portfolio. Mit ETFs, also Index-Fonds können Anleger in einen gesamten Index investieren und so beispielsweise den Dax oder Dow Jones nachbilden. Hier sind dann alle im Index vorhandenen Unternehmen und Brachen und damit ein Höchstmaß in Diversifikation enthalten.